Lesung, Film & Konzert

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Andreas Hoppe: „Allein unter Gurken. Mein abenteuerlicher Versuch, mich regional zu ernähren“

Bio war gestern – jetzt ist regional essen angesagt. Doch wie schafft man es, nur das zu essen, was in der Nähe wächst? Gibt’s im Winter mehr als Rüben? Wie kommt man an Tomaten aus der Region? Und was, wenn die Lust auf einen Espresso überhandnimmt? Andreas Hoppe hat es ausprobiert. Und stellt fest: „local food“ ist alltagstauglich, macht einen Heidenspaß – und man kann vor allem grandios scheitern.

Krimifans sehen in Andreas Hoppe natürlich zuerst den Tatort-Kommissar Mario Kopper aus Ludwigshafen. Er engagiert sich aber auch für Tier- und Umweltschutz – und er hat Ernst gemacht mit der regionalen Ernährung… Sein humorvoller Bericht gibt darüber Auskunft.

Eine Lesung in Zusammenarbeit mit dem Kurt Tucholsky Literaturmuseum Schloss Rheinsberg.

www.tucholsky-museum.de | Tickets: 033931 39007

 Donnerstag | 26. Mai 2016 | 19.30 Uhr I Remise am Schloss | Mühlenstraße 15a | 5/3 Euro


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Dokumentarfilm „LANDRAUB“ von Kurt Langbein

in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg | Moderation & Diskussionsrunde im Anschluss

Wer das Land besitzt, dem gehört die Zukunft. Doch der Aufkauf von landwirtschaftlichen Flächen weltweit hat eine neue Dimension erreicht. Immer weniger Flächen gehören Kleinbauern. Gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg zeigen wir am zweiten Festivaltag Kurt Langbeins „Landraub“ eine aufrüttelnde Dokumentation über den Zusammenhang zwischen westlichem Lebensstil und dem Preis, den Menschen in anderen Teilen der Erde dafür zahlen müssen.

„Landraub“ thematisiert das Vorgehen von Großinvestoren großflächig fruchtbaren Ackerboden, besonders im globalen Süden aufzukaufen, im Englischen auch als „land grabbing“ bekannt. Von Landraub wird gesprochen, wenn dabei Menschenrechte, Arbeitsrechte und Umweltgesetze umgangen werden, gegen den Willen der ansässigen Bevölkerung vorgegangen wird und/oder die ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen ignoriert werden.

Die negativen Auswirkungen die dies auf die Bevölkerungen vor Ort hat, stellt der Film in eindrucksvollen Bildern dar und zeigt gleichzeitig, welche Interessen und Argumente seitens der Investoren bestehen: Vertreibung, Versklavung und der Verlust der wirtschaftlichen Grundlagen auf der einen, gesundes Wirtschaften, Sicherung der Nahrungsversorgung und Wohlstand für alle auf der anderen Seite.

Kurt Langbein zeigt mit seinem Film wie verheerend sich die Agrarindustrie, im Vergleich zur bäuerlichen Landwirtschaft, auf die Umwelt auswirkt und wie diese durch Agrarprogramme der EU gefördert wird, während sich Super-Reiche ihre Investitionen mit Hilfe von Entwicklungshilfe-Geldern absichern.

Die Interessenkonflikte, die betroffen machenden Eindrücke und die Möglichkeiten zur Veränderung der Rahmenbedingungen europäischer Länder, sollen nach dem Film in einer Diskussionsrunde mit Expert/innen besprochen werden.

Moderation & Diskussionsrunde mit folgenden Gesprächspartnern:

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Julia Bar-Tal – Organischer Landbau in Bienenwerder e.V. | www.olib-ev.org
Silvia Bender – BioBoden Genossenschaft | www.bioboden.de / Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg e.V.
Benjamin Raschke – MdL/Grüne
Benedikt Haerlin – Journalist/ Zukunftsstiftung Landwirtschaft- Leitung Berliner Büro, Initiative Save Our Seeds www.saveourseeds.org

www.boell-brandenburg.de/de
www.landraub.com/ | Trailer zum Film bit.ly/1SLM33B

Freitag | 27. Mai 2016 | 19.00 Uhr I Remise am Schloss | Mühlenstraße 15a | Eintritt frei


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Jan Koch & das alte Cello

Wir freuen uns ganz besonders auf zwei Musiker, die es vor einigen Jahren aufs Land gezogen hat. Jan Koch & Peter Ehrlichmann, gemeinsam musizieren sie, geben Konzerte u.a. in Berlin & Hamburg. Feine & pure Musik; Gesang, Gitarre & Cello für einen leichten ersten Sommerabend auf dem Land Jan Koch & das alte Cello.

www.jankoch.org | Tickets: 033931 39007

Samstag | 28. Mai 2016 | 20 Uhr | Remise am Schloss | Mühlenstraße 15a | Eintritt 10/8 Euro